Anne Voigt

Anne Voigt erhielt nach ihrem Studium der Schulmusik an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg das Fritz-Prosiegel-Stipendium und beendete ihre akademische Ausbildung mit dem Orchesterdiplom an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin.
Sie war am Deutschen Schauspielhaus Hamburg als Saxophonistin und Baßklarinettistin beschäftigt und in verschiedenen Orchestern Deutschlands, wie z.B. dem Rundfunksinfonieorchester Berlin, den Bamberger Sinfonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin regelmäßig Gast.
Als "Spezialistin für tiefe Töne" gründete sie im Jahr 2005 das Saxophon und Orgel Projekt "soundPipes", in dem sie regelmäßig das selten zu hörende Baßsaxophon in großen und kleinen Kirchenschiffen zum Klingen bringt.

Seit 2010 hat sie einen Lehrauftrag an einer staatlichen Musikschule in Brandenburg.

Bettina Matt

Sie absolvierte ein klassisches Querflötenstudium an der Musikakademie in Kassel und ein Jazzsaxophonstudium an den beiden Berliner Hochschulen, der Hochschule der Künste und der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin.
Ihre Bühnenerfahrungen reichen von klassischen Ensembles, Show und Tanzbands, Solosaxophon und Big Bands bis hin zu Salsaformationen, mit denen sie auf Havannas internationalem Jazzfestival gastierte.

Mit der Salsaband "Mi Solar" nahm sie im letzten Jahr am Jazzfestival in Montreux teil und weitere Auslandsaufenthalte – u.a. mit dem Damenorchester Salome - führten sie nach China, Süd-Korea, Kuba und Kolumbien. Als Mitglied des Redux Orchesters (Minimal Music) traf sie im Jahr 2005 auf die "Einstürzenden Neubauten".

Ihre instrumentalistische und stilistische Vielseitigkeit führten sie 2003 als Tenorsaxophonistin in das Berliner Saxophon Ensemble.

Marion Andersons

Die aus dem Frankenland stammende Saxophonistin Marion Andersons ist eine musikalische Grenzgängerin.

Nach dem Studium des klassischen Saxophons an der Hochschule für Musik in Nürnberg bei Günter Priesner und an der Musikhochschule "Hanns Eisler" Berlin bei Norbert Nagel lebt sie wieder in Nürnberg. Zahlreiche Meisterkurse bei Dozenten sowohl des klassischen als auch des Jazzsaxophones runden ihre Ausbildung ab.

Viele musikalische Projekte prägen ihr Schaffen: Ob im Sinfonieorchester, als Solistin, in der moderen Kammermusik, in der jazzigen Chanson Band oder im Showbiz, überall ist die Musikerin zuhause und überwindet mühelos die Grenzen verschiedener Musikstile. Einige Komponisten widmeten ihr bereits Werke, so zum Beispiel Eckhard Kopetzki, dessen Solokonzert für Saxophon, Marimbaphon und Sinfonieorchester in der Meistersingerhalle Nürnberg Ur-aufgeführt wurde.

Alexander Doroshkevich

"Sascha" wurde 1980 in Minsk geboren. Bereits als Jugendlicher wurde er Preisträger internationaler Wettbewerbe und wurde in den Spezialfond zur Förderung hochbegabter junger Musiker aufgenommen. Im Bereich Kammermusik wurde er 2002 Preisträger beim Jacobi-Wettbewerb in München.

2001-2006 studierte Alexander Doroshkevich als Solist und Orchestermusiker an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler"  Berlin und schloss dieses Studium "mit Auszeichnung" ab.

Seit 2006 studiert er im Konzertexamen an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" bei Prof. E. Feltz und Prof. William Forman. Als Solist mit Orchester trat er bereits mehrfach in Spanien, Deutschland und Weissrussland auf . Als Orchestermusiker wurde er u.a. vom Deutschen Sinfonieorchester, Konzerthausorchester Berlin und dem Brandenburgischen Staatsorchester engagiert.

Karola Elßner

Karola Elßner studierte von 1986-1990 an der Berliner Hochschule für Musik "Hanns Eisler" und ist in führenden deutschen Orchestern wie Staatskapelle Berlin, Rundfunksinfonieorchester Berlin, Deutsches Symphonie–Orchester Berlin und Gewandhausorchester Leipzig engagiert.

Kammermusikalisch ist sie u.a. im Leipziger Saxophon Quartett und dem Quartett Classic4Sax Hamburg tätig. Mit dem Bariton-Saxophon ist sie außerdem Mitglied der RIAS BIG BAND Berlin, der Big Band der Deutschen Oper Berlin und der Klaus Lenz modern jazz big band.

Ihre reichhaltige musikalische Tätigkeit ließ sie Gastspiele in Russland, Polen, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien, der Slowakei, Armenien, den USA und Neuseeland spielen.

Seit 2006 arbeitet sie mit der LauttenCompagney Berlin, die 2010 mit dem Echo Klassik Preis für die CD “Timeless” (deutsche harmonia mundi, Sony Music) ausgezeichnet wurde.

Karola Elßner hat eine Gastprofessur in Armenien - sie gibt dort Saxophon Master Classes und verbringt außerdem ihre Zeit mit dem Erlernen des traditionellen armenischen Doppelrohrblattinstrumentes Duduk.           

Uta Gerwig

Sie begann 1997 ihre saxophonistische Karriere in der Städtischen Musikschule Potsdam.

2002 gewann sie den Jugendmusikwettbewerb der "Walton County Music Guild" in Georgia / USA und wurde im Jahr darauf zur Bundespreisträgerin im Wettbewerb "Jugend musiziert" gekürt.

Von 2005 bis 2009 studierte sie klassisches Saxophon bei Detlef Bensmann an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin.

Uta Gerwig ist Gründungsmitglied des Aduma-Saxophonquartetts und Mitglied des Bensmann-Saxophonquartettes. Projekte führten sie mit dem Berliner Saxophonquartett, der Philharmonie Magdeburg, der Kammersinfonie Berlin, der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie, dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode, dem Theater Koblenz und anderen zusammen.

Bislang komponierten sowohl Kurt Dietmar Richter als auch Hannes Zerbe Werke für Uta Gerwig und das "Shiva Duo" mit Kathrin Sommer.