Pressestimmen
Susann Winkel im "Meininger Tagblatt", 4.8.2010
Rasante Mixtur am Saxofon
Mit Werken von Bach bis Bernstein überspielte das Berliner Saxophon Ensemble bei seinem Konzert am Samstagabend in der Meininger Schlosskirche ungeniert die alten Barrieren zwischen U- und E-Musik.
"Das rasante Selbstbekenntnis hatten sich die vier Saxofonistinnen in ihrem Konzert für ihre wirklich letzte Zugabe - die fünfte an der Zahl - aufgehoben: "I got Rhythm" des US-Komponisten George Gershwin. In diesem Jahr feiert der 32-taktige Jazz-Standard seinen 80. Geburtstag und ist damit kaum jünger als die Erfolgsgeschichte des ebenso lässigen wie eigenbrötlerischen Blasinstruments."
Dr. Peter Müller in „Neue Presse Kronach“, 20.9.2006
Ein Feuerwerk von vier brillianten Saxophon-Solisten
„Als Solistin und Arrangeurin glänzte die mit Sonderapplaus gefeierte Anne Voigt mit Astor Piazzollas "Contrabajeando" am Baritonsax wie später am Basssax mit „Kicho„ - südamerikanische Klangmalereien, die mit diesem riesenhaften und dabei einfühlsamen Instrument besonders unter die Haut gehen....Piazzollas Kicho ließ mit viel Vibrato und Timbre des Basssaxophons die Töne im eigenen Bauch wiederhallen. In der „Klezmer Suite„ arrangiert von Mike Curtis, einem mexikanischen Klezmermusiker und Orchesterfagottisten, brachten Klarinette und Baritonsax sensiblen Seelenschmerz aber auch identische Freude am Tanz hervor.“
Fränkischer Tag, 19.9.2006
„Dass man nicht unbedingt ein ganzes Orchester benötigt, um Klassiker
brilliant darzubieten, bewiesen die vier Saxophonisten mit Antonio
Vivaldi meisterlich, um sogleich mit dem von Wittauer bearbeiteten
Ohrwurm "Blue Rondo a la Turk" ihr Jazz-Blut - und das der Zuhörer in
Wallung zu bringen.“
Irene Constantin in „Lausitzer Rundschau“,
28.8.2006
„Die sehr weich und tonschön spielende Bettina Matt bekam ihr
Tenorsaxophon-Solo in Ravels berühmten Bolero.“
Ingo Bathow in „Fränkische Landeszeitung“
2.8.2006
„Der Geist von Johann Sebastian Bach wurde mit dem ersten Satz aus
dessen „Italienischem Konzert“ mit einer Raffinesse und Grazie der
Phrasierung und einer fast cembalistischen Leichtigkeit beschworen, dass
der Meister als Erster seinen Segen erteilt hätte.“
Märkische Allgemeine, 1.6.2006
„Dabei wechselten die Musiker in ihrer Programmfolge mühelos
Jahrhunderte
und Stilrichtungen, und das alles mit so sichtbarem Spaß und einer
Spielfreude,
dass der altehrwürdige Schönfließer Kirchraum bis in den letzten
Winkel durchdrungen wurde“
Dorothee Krätzer in „Der Bote“, 2.12.2005
„Natürlich durften die bekannten Klassiker nicht fehlen: „Der
Hummelflug“ von Rimsky-Korsakov, so schnell gespielt von Sascha
Doroshkevich,
dass er eher an ein angreifendes Bienengeschwader erinnert und Ravels
„Bolero“
– ein überwältigender Klang mit vier Saxophonen“
Schwabacher Tagblatt, 5.8.2005
Über 500 Gäste beim Open-Air-Konzert in
Rednitzhembach,
heuer Teil des "Fränkischen Sommers"
„Vor allem aber ragte dieses Konzert durch die Präsentation bekannter
klassischer Kompositionen in einer erstklassigen Interpretation von
vier Saxophonen
heraus......Der musikalische Bogen den die vier Spieler in technischer
Finesse
souverän mit stets weichem Ton spannten, reichte bis in die
Gegenwart."
Janet Neiser in „Märkische Oderzeitung",
12.7.2005
„Die Musiker des Berliner Saxophon Ensembles entlockten ihren
Instrumenten
das ganze Repertoire an Melodien und Rhythmen und verzauberten die 150
Besucher,
die sich immer wieder zu Jubelrufen hinreißen ließen......“
Der Bote, 1.6.2005
Die vielfältigen Seiten des Saxofons
„Was ist die Königin der Instrumente: die Orgel, die Violine, die
menschliche Stimme, das Cello, das Horn, das Fagott......? Am
vergangenen Sonntag
Vormittag jedenfalls hieß die Königin Saxofon, mit einem unglaublich
weichen Klang, der sich in der idealen Akustik des Brauhauses
regelrecht in
die Ohren schmiegte.“
Ruth Eberhardt in „Ruppiner Anzeiger", 2.8.2004
Berliner Saxophon Ensemble sorgt für Volltreffer in
Laurentiuskirche
„Das war ein Volltreffer. Mit den vielseitigen musikalischen
Ausdruckmöglichkeiten,
die das Saxophon bietet, zogen die Künstler das Publikum in der voll
besetzten
Kirche in ihren Bann.....
Da bezaubert Anne Voigt, die das seltene Basssaxophon, sowie die
Bassklarinette
und das Baritonsaxophon exzellent beherrscht, mit musikalischen
Charakterbildern.....
Der belgische Instrumentenbauer Adolphe Sax, dessen 190. Geburtstag
sowie 110.
Todestag in diesem Jahr gefeiert werden, hätte sicherlich seine helle
Freude
gehabt.“
Burger Rundschau, 20.07.2004
"Blech am Fluss"
Konzertabend am Ehleufer
„Die Ouvertüre aus Georg Friedrich Händels "Wassermusik"
ist an der Themse in London uraufgeführt worden. Eine Bearbeitung
dieser
Kompositionen erklang am Wochenende an der Biederitzer Ehle. Musik im
Grünen
ist immer wieder von besonderem Reiz: Kein Wunder also, dass sich
zahlreiche
Besucher die Gelegenheit nicht entgehen ließen, das knapp zweistündige
Programm der Sommermusik "Blech am Fluss" - untermalt vom
Donnergrollen
- zu genießen......
Das Publikum war begeistert und forderte den Musikern weitere Zugaben
ab.“
Ann Brünink in „Märkische Allgemeine",
19.01.2004
Mal klassisch, mal jazzig, mal schräg
Saxophon Ensemble im Fontane-Klub
„Monoton klingt die Melodie. Ständig wiederholen die vier Saxophone
die fast klagenden Töne. "Familienfest" heißt die Komposition
von Norbert Nagel, dem Sopransaxophonisten des "Berliner Saxophon Ensemble", das
am Samstagabend das Publikum im Fonte zu einer spannenden
musikalischen Reise
eingeladen hat. Plötzlich die Überraschung: Während Bettina Matt
(Tenorsaxophon) und Anne Voigt (Baritonsaxophon) den monotonen
Rhythmus weiterspielen,
liefert Nagel auf seinem Sopransaxophon ein mitreißendes, fetziges
Solo.
Von Familienfesten, den immer gleichen, singt die Melodie. Bis
plötzlich
einer aussteigt aus dem Ritual und sein eigenes Ding macht. Und dabei
hörbar
glücklich ist. Herrlich!“
Irene Krieger in „Märkische Allgemeine"„,
01.09.2003
Schönfliess: Ein Ritt durch die Jahrhunderte
Berliner Saxophon-Ensemble in der evangelischen Kirche zu Schönfließ
„Bei den Schönfließer Sommermusiken zeigte das Ensemble am
Sonnabend im schnellen Wechsel einen Ritt durch die Jahrhunderte.
....Den Ravel'schen
"Bolero", von 13 Minuten auf 3 Minuten für Klarinette mit drei
Saxophonen und schließlich für zwei Altsaxophone, dazu Tenor- und
Baritonsaxophon herunter arrangiert, servierten sie außerordentlich
beeindruckend
und auch Gershwins "I got Rythm" erklang bravourös aus allen
vier Instrumenten...... die kleine "Klezmer-Suite" von Mike Curtis
und der anschließende "Tango Baritoso" von Rolf von Nordenskjöld
wurden regelrecht bejubelt.“
Andrea Gerber-Kreuzer in „Pegnitz Zeitung",
30.1.2003
Rückersdorf: Auftakt zu Kunst und Kultur am
Dachsberg
„... Bei „Dancing
Cat" spielte die zierliche Anne Voigt die Einleitung furios auf ihrem
riesenhaften
Basssaxofon, wofür sie einen Extra-Applaus bekam......Mit einer heftig
erklatschten Zugabe, einem Rag von Scott Joplin, beendete das Ensemble
sein
Konzert.“
Sigrun Arenz in „Nürnberger Zeitung",
3.1.2003
"...die Spieler reizen die Facetten verschiedener Instrumente mit
gleicher
Meisterschaft aus, lassen die Klarinette sich vom Grundrhythmus in
raschen
Läufen ablösen, die in abgerissenem Schnarren oder Quitschen enden
und das Saxofon sich von verhaltem-rauchigen Einsatz zur dominierenden
Stimme
auswachsen, um sich plötzlich und unerwartet wieder zurückzunehmen..."
Berliner Morgenpost, 10. Dezember 2002
Von Klassik bis Jazz: Berliner Saxophon Ensemble
"Das Berliner Saxophon Ensemble hat gut lachen. Wenn sie nicht gerade
mit
ihrer Formation unterwegs sind, spielen sie jeweils in großen
deutschen
Kulturorchestern."
Der Bote, 27. Juni 2002
"Cross Art Projekt" Noch eins drauf setzte das Berliner Saxofon Ensemble.
...Auch hier sprang der Funke sofort auf das Publikum über - die
Zuhörer
wollten die vier Instrumentalisten gar nicht mehr aus dem romantischen
Schlosshof
herauslassen und die charmanten Erklärungen zwischen
den Stücken taten ein Übriges.“
AZ, 6. und 7.4.2002
„Das Berliner Saxophon Ensemble (sinnigerweise mit
BSE abgekürzt) leistet sich den ganz normalen Wahnsinn der
Scheuklappen-Freiheit
und pendelt überzeugend zwischen E und U.“
Anja Barckhausen in „Nürnberger Nachrichten",
10.4.2001
Gymnastik für Saxophonquartett
„Intervall-Stretching und Taktwechsel Aerobik, hauchzarte und graziöse
Glissandi, harsch gestauchte Stakkati und Knall-Töne ....mit
technischen
Hürden nur so gespickt, bot der Extrem-Sport-Parcour von Werner Heider
die genügend geräumige Aktionsfläche für das durchweg souverän
gestaltende Berliner Saxophon Ensemble“
Münchner Abendzeitung, 10.4.2001
Das Berliner Saxophon Ensemble in der Tafelhalle
Groteske Gymnastik
„Dabei ist die Nähe zum Wahnsinn eigentlich gar nicht so abwegig,
wenn man das Quartett bei seinem Konzert in der Tafelhalle erlebt –
rein
musikalisch betrachtet....und ließ schon erahnen zu welch hinreißender
Klangbalance man noch aufbrechen sollte: ....Das souveräne Sopransaxophon, welches bei Piazzolla zum Konzerthaus-Tango bat....In "Passages"
von Rolf von Nordenskjöld befeuert Anne Voigt ihre Mitspieler bei
groovigem
Basslauf die Grenzen zwischen Partitur und Improvisation mit
entfesselten Skalen
zu überspringen....